Meine Politik

In den vergangenen fünf Jahren haben wir in Grafing viel geschafft: Die Sanierungen und Erweiterungen der Grund- und Mittelschulen, damit unsere Kinder beste Lernvoraussetzungen haben. Planung und Bau für die Erweiterung des Krippen- und Kita-Angebotes, damit die Lebensplanungen von jungen Familien auch real stattfinden können. Die Erweiterung des Gewerbegebietes in Schammach, damit Arbeitsplätze in Grafing entstehen, zusätzliche Steuereinnahmen für solide Finanzen sorgen und nebenbei sich auch noch grüne Lebensräume für Pflanzen und Tiere entwickeln können. In der Kapellenstraße 6 ist ein beispielgebendes Projekt des sozialen Wohnungsbaus verwirklicht worden. Am Aiblinger Anger sind Bauland und Wohn- raum für Einheimische geschaffen worden. Denn die Grafinger sollen sich das Wohnen und Leben in ihrer Stadt noch leisten können.

Zur Zeit sind wir dabei, Grafing zur Schulstadt auszubauen – mit einer landkreisweit einmaligen Berufsschule in Grafing Bahnhof. Wir haben aufwändige Planungen für ein mehrgliedriges Kinderzentrum in der Forellenstraße begonnen. Außerdem: Auf dem Dach des neuen Bauhofs ist soeben eine leistungsstarke Photovoltaik-Anlage installiert worden.

In den nächsten Jahren stehen für Grafing viele große und kleinere Aufgaben an. Die Verkehrssituation soll sich für alle deutlich verbessern: mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger, mehr Tempo-30-Zonen und weniger Durchgangsverkehr im Stadtgebiet. Die Ergebnisse des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) gilt es umzusetzen, der Marktplatz soll neu geordnet werden, der städtische Wohnungsbestand wartet auf Sanierung und soll erweitert werden. Ein wichtiges Thema wird der Klimaschutz sein, mit mehr Photovoltaik und Energieein- sparungen in der Stadt. Klimaveränderungen erfordern auch einen besseren Hochwasserschutz, der dringend angegangen werden muss. Und wir werden bei der Digitalisierung mithalten, mit neuen Angeboten bei Information und Bürgerservice.

Nur gemeinsam und über Parteigrenzen hinweg können wir in Grafing diese zahlreichen Aufgaben meistern. Dass das gut funktionieren kann, haben ja die letzten Jahre gezeigt:

Als Bürgermeisterin ohne eigene Mehrheit im Stadtrat kann ich nur erfolgreich sein, wenn möglichst alle an einem Strang ziehen. Dazu gehören nicht nur die Stadträtinnen und Stadträte aus allen Fraktionen, sondern auch eine gute Zusammenarbeit in der Stadtverwaltung und schließlich das sehr aktive Engagement aus der Grafinger Bürgerschaft, die Vereine mit ihrer vorbildlichen Arbeit und die Initiativen mit ihren oft sehr berechtigten Wünschen.

Alles zusammen und noch vieles mehr ist Grafing, geprägt vom offenen Umgang mit einander. In dieser lebens- und liebenswerten Stadt möchte ich als Bürgermeisterin weiter aktiv sein.

Der Grüne Ortsverband in Grafing ist ein sehr aktiver Teil der Stadtpolitik. Immer wieder werden Ideen und Aktionen entwickelt und öffentlich gemacht, so etwa die Verbesserung der Verkehrssituation für Radfahrer und Fußgänger, die Aufwertung und der Erhalt von naturnahen Flächen, das Engagement bei Klima- und Naturschutz und Lösungen zu finden für die auch in Grafing sehr schwierige Wohnraumsituation.

Als Bürgermeisterin freue ich mich natürlich sehr über so viel grünes Engagement. Gleichzeitig stehe ich gegenüber allen Bürgerinnen und Bürgern in der Pflicht, immer zuerst das Beste für Grafing anzustreben. Dazu braucht es auch die Unterstützung möglichst vieler Menschen in der Stadt Grafing und in den dazu gehörenden Ortsteilen.

Ich habe in den vergangenen Jahren schon sehr viel Unterstützung erhalten. Die wird auch künftig nötig sein, wenn wir gemeinsam die Zukunft in Grafing aktiv gestalten wollen. Dafür möchte ich mich weiter zur Verfügung stellen.

Angelika Obermayr
Erste Bürgermeisterin der Stadt Grafing b. München

Hier finden Sie meine Broschüre zum Download.